STARTing - Der Blog der BES2013/14

Die Basic Engineerung School läuft seit 2011 als Projekt der TU Ilmenau für ingeneurwissenschaftliche Studiengänge. Wir sind also der dritte Jahrgang, der mit diesem Konzept in das Studium begleitet wird. Innerhalb der ersten zwei Semester müssen die Teilnehmer einen AMT (Autonomen Miniatur Transporter) bauen und wie es uns dabei ergeht, könnt ihr hier nachlesen :-)

14 April 2014

Willkommen im 2. Semester!

Kurz vor Ende der Semesterferien bekommst du deinen Stundenplan. Am Dienstag beginnt die Uni wieder ganz normal mit Vorlesungen und Übungen. Viele Noten sind noch offen, aber innerhalb der ersten Woche erfahren wir dann doch noch einige Ergebnisse. Für die meisten ist es ziemlich gut gelaufen.

Organisatorisch musst du an den praktischen Montagen einiges planen. Es gilt Praktika-Termine für Physik und Elektrotechnik mit den Werkstattterminen für die mechanische Fertigung und dem Platinen-Löten zu vereinen. Während die einen entsprechende Praktika vorbereiten, sind andere schon am rumwerkeln. Die Zeichnungen müssen vor dem Fertigen noch einmal mit den Betreuern abgesprochen werden. So sind die Vorstellungen schon sehr konkret und es gibt einige Interessante Vorhaben.

Freue dich also auf neue interessante Berichte und Bilder von unseren derzeitigen Aktivitäten ;-)

16 March 2014

Prüfungszeit und Ferien

Die Vorlesungszeit ist dieses Mal Ende Januar vorbei. Für uns beginnen die Prüfungen. Ob alleine oder in Lerngruppen, so sind wir alle doch einigermaßen gut auf die Klausuren vorbereitet.
Es ist zwar vom Anspruch und vom Umfang her etwas schwieriger als in der Schule, dennoch haben wir die ersten Prüfungen ganz gut überstanden.

Nun sind die Prüfungen rum und es heißt Ferien genießen und mal wieder richtig entspannen. Mittlerweile warten wir alle auf unsere Ergebnisse, also drückt uns die Daumen ;-) Wir melden uns dann im April mit den Berichten über das zweite Semester zurück!

6 March 2014

Die Zeit vergeht wie im Fluge :-)

Das mechanische Konzept sollst du über die Weihnachtsferien fertigstellen. Im Januar hast du dann noch ein Abschlussgespräch. Alle haben bis dahin einen CAD Kurs gemacht und du kannst alles mit Inventor konstruieren. Dein Entwurf nimmt Gestalt an, nebenbei arbeitest du an den praktischen Montagen noch an anderen Dingen, die später in den Schaltungen des AMTs wieder auftauchen. Bist du Maschinenbauer oder Fahrzeugtechniker, wirst du ein paar mechanische Versuche machen. Die Mechatroniker, Elektrotechniker und Ingeneurinformatiker unter Euch werden noch eine Schaltung aufbauen. Vielleicht wirst du einige Kabel verdrehen, aber das ist nicht schlimm, zum Schluss werden alle Platinen funktionieren, dafür sorgen deine Betreuer. Hier ein paar Bilder :-)


Und Mädels: Keine Panik, hier werdet ihr glänzen, ratet, was die Jungs gelötet haben und was von einem Mädchen stammt ;) Vorne sind alle Platinen noch übersichtlich, hinten gibt es allerdings bei eigentlich allen einen ziemlichen Kabelsalat!

Du musst mit deiner Gruppe außerdem schon den Zählmechanismus entwerfen. Dieser wird am Ende die überfahrenen Kreuzungen zählen. Genaugenommen gibt es drei 7-Segment-Anzeigen: Eine zählt die Kreuzungen, an denen rechts abgebogen wird, die nächste zählt die gerade überfahrenen Kreuzungen und die letzte entsprechend die nach links abgebogenen Kreuzungen. Du hast mehrere Seminare, die dich nach und nach zu dem fertigen Zähler hinführen: Am Anfang programmierst du die Zahlen mit logischen Gleichungen, zum Schluss wird der Entwurf mit Quartus II programmiert. Dabei gab es einige Unsicherheiten, weil du den Umgang mit Quartus nur knapp erläutert bekommst und den Rest erarbeiten musst. Durch Teamarbeit mit anderen Gruppen ist aber nichts unmöglich ;-)

3 March 2014

Projekt AMT beginnt

Die Vorlesungszeit schreitet voran und die Monate fliegen vorüber. Im Dezember bekommst du dann auch endlich mal den Plan für den AMT. Die Gruppen wurden eingeteilt, sodass in jeder Gruppe entweder ein Elektrotechniker, Ingeneurinformatiker oder Mechatroniker ist. Das ist gut, damit jede Gruppe auch jemanden hat, der halbwegs programmieren kann. Allerdings gibt es ab und zu ein paar Schwierigkeiten mit der Organisation, da momentan einige Kommilitonen mit dem Studium aufhören. Hinzu kommt, dass man sehr wenig Zeit hat, schon ein funktionsfähiges Gruppenkonzept auszuarbeiten, weil die Gruppeneinteilung erst eine Woche vor der ersten Sitzung mit den Betreuern veröffentlicht wurde.

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Beim ersten Zusammentreffen mit den Betreuern bespricht man die mechanische Konstruktion. Einige Gruppen präsentieren hier schon ein fast fertiges Konzept, während gerade mal darüber nachgrübeln, wie man das mitlenkende Rad drehbar lagern könnte. Je nach Stand bekommst du Tipps, wie man bestimmte Probleme umsetzen kann und was zum Beispiel nicht zu fertigen ist. Alles in allem bist du nach den paar Terminen aber fähig die Grundanforderungen zu erfüllen. Vielleicht hast du aber ja auch Lust ein paar Extras einzubauen ;-)

8 February 2014

Das Studium beginnt…

Der September ist vorbei und der Studienalltag nähert sich mit großen Schritten. Aber vor dem großen Lernen kommt ersteinmal die Erstiwoche. Mit Frühstück und fröhlichen „Feier“-Abenden wirst du voll ins Ilmenauer Studentenleben eintauchen. Mit der traditionellen Kickelhahn-Wanderung wird euch die Erstiwoche in guter Erinnerung bleiben.

Falls Dich unsere Erstiwoche interessiert, schau Dich doch hier mal um, da gibt’s nämlich Fotos:

https://www.facebook.com/erstiwoche/photos_stream

Nach deiner Einführungswoche beginnt dann die Vorlesungszeit. Alle Studierenden suchen die regulären Vorlesungen auf, nur die Basic School hat eigene Vorlesungen im kleinen Kreis. Diese und die zugehörigen Übungen wirst Du von Dienstag bis Donnerstag nach Plan besuchen. Während die regulären Erstis sich die Pläne schon selbst zusammenstellen müssen, bekommst du einen vorgefertigten Stundenplan. Freue dich also darüber jeden Tag um 9 da sein zu müssen, im Gegensatz zu anderen, die um 7 schon fit sein sollen.

Die Montage sind praxisorientiert – die nächste Besonderheit der Basic. Du wirst Schaltkreise aufbauen und ausmessen, wodurch du die Funktion der Bauteile besser nachvollziehen kannst.

Außerdem lernt ihr nach und nach schon verschiedene Teile für euren AMT kennen, wie zum Beispiel den Zähler, der später die überfahrenen Kreuzungen zählt.

28 January 2014

Praktisches Arbeiten im September - Drehen und Fräsen

Freue dich auf das Arbeiten an Dreh- und Fräsmaschinen im CJD, an denen du schon deine ersten Bauteile fertigen darfst. Du stellst in den Werkstätten schon die ersten zwei Bauteile für den AMT her, den du in den ersten 2 Semestern herstellen sollst.

Ich kenne eigentlich niemanden aus unserer Gruppe, der keinen Spaß an diesen ersten Veranstaltungen in den Werkstätten hatte.

Sei froh, wenn du es in die Basic schaffst, weil du machst hier echt einzigartige Erfahrungen. So bekommst du einen besonderen Einblick in die verschiedenen Bereiche der Fertigung, unter anderem wird dir die CNC-Fräse in voller Aktion vorgeführt.

Du wirst feststellen, dass du es öfter einfacher haben wirst als die normalen Studenten. Dazu hast du, wie gesagt, diese praktischen Veranstaltungen, die sehr viel Spaß machen und aus denen du fertigungstechnisch echt einiges mitnehmen kannst. 

20 January 2014

Praktisches Arbeiten im September - Löten

Die Tage im September verstreichen und wir treten alle brav unsere Workshops an. Tja, das Löten:

ein voller Erfolg! Nach reichlich Übung im Ablöten von Bauteilen, dürfen wir endlich eigene Schaltungen löten. Dabei lernen noch viel über das Lesen von Schaltplänen und die Nutzbarkeit von Zangen gegen verbrannte Finger ;-)
Letztendlich steht die fertige Platine vor uns und zur Erleichterung aller: Sie leuchtet!!

New Started

Hallo an alle fleißigen Leser des Basic Blogs,

ein neuer Jahrgang der Basic Engineering School ist gestartet und Florian und ich (Franziska) wollen Euch ganz herzlich hier begrüßen und über das Jahr informieren. Auch wenn der September schon herum ist, so wollen wir in unserem ersten Eintrag einmal über unseren ersten Monat hier in Ilmenau reden.

Der erste Montag im September – ja, das Wintersemester beginnt für Euch einen Monat früher, als für die „normalen“ Studenten – ist erstmal eine Einführung in das Konzept der Basic School. Ihr werdet in Gruppen eingeteilt, bekommt etwas über den Ablauf erzählt und dürft Euch auf einen sehr schönen ersten Monat freuen.

Dieser erste Monat ist die erste kleine Besonderheit der Basic School. Montags habt ihr schon Vorlesungen und Übungen, in denen ihr alle Grundlagen nochmal grob beigebracht bekommt, den Rest der Woche gibt es einen Plan, der Euch sagt, welche praktischen Arbeiten anstehen.

Ihr lernt in allen Richtungen die Geräte und Werkstätten der TU Ilmenau kennen und könnt Euch freuen auf viele neue und schöne Erfahrungen, die ihr später im Studium auch sicher noch gebrauchen könnt ;-)

Unser erstes kleines Projekt war dieser Stiftehalter, an dem wir Flächen feilen mussten und Gewinde schneiden durften. Später werden die noch nicht wirklich perfekten Flächen noch mit einer CNC-Fräse überarbeitet. Ihr bekommt alle Geräte gezeigt und erklärt und dieses Vorwissen wird euch echt nützlich sein, weil ihr euch viele Sachen einfach besser vorstellen könnt als vorher.image

Genießt euren ersten Monat in Ilmenau! Ihr werdet von euren Tutoren betreut, die euch alles mögliche in Ilmenau zeigen werden. Geht in die Clubs und freut euch an den freien Abenden ;-)

Ihr könnt mit allen reden: Belagert eure Tutoren, ihr könnt sogar euren Professoren Löcher in den Bauch fragen. Ihr seid eine kleine Gruppe, ihr werdet in sehr kurzer Zeit also ziemlich schnell alle anderen kennen lernen und die Profs lernen Euch kennen. Ich wünsch Euch viel Spaß mit unseren Erfahrungen und hoffe, Euch hat der erste Eintrag gefallen!